Aktuelles

2017

 

London is (was) calling – FC-Hotspurs-Mittelrhein on Tour

Rheinbrohl/ London

Nach 25 langen Jahren war es endlich soweit: Der 1. FC Köln spielte wieder im Europapokaaaaal.

Nach der Auslosung stieg die Vorfreude ins Unermessliche. Und auch die anfangs aussichtlose Kartenproblematik ließ die Effzeh Fans nicht davon abhalten zu sagen: London is calling. Viele Mitglieder des Fanclubs FC-Hotspurs-Mittelrhein wollten live dabei sein. So machte man sich morgens um 5 Uhr mit 47 Personen mit dem Bus auf in Richtung „Insel“. Die Fahrt alleine durch Belgien und Frankreich war schon ein Erlebnis. Durch Staus erreichte man gerade noch so die gebuchte Fähre und dann fingen auch schon die Fangesänge an. Wie zu erwarten, war die Fähre bereits fest in rot-weißer Hand und „Europapokaaal“ Sprechchöre waren überall zu hören.

In London angekommen, wurden schnell die Zimmer bezogen und sich aufgemacht Richtung Emirates Stadium. Man sah schon auf der Anfahrt, dass nicht wenige Kölner unterwegs waren. Die ersten Fotos und Videos vom singgewaltigen, aber friedlichen Fanmarsch machten die Runde. Am Stadion angekommen, konnten alle Fans sich noch mit Karten eindecken, da die Arsenal „Kunden“ wohl nicht viel Lust hatten, das Spiel zu sehen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass schon bald „Heimspiel in London“ skandiert wurde.

Zu den Aussagen einiger Boulevard-Blätter von wegen Randale, Hooligans etc war weit und breit nichts zu sehen. Hier sieht man wieder, wie manche Medien - ohne vor Ort zu sein - „Rangeleien“ als Krawalle „verkaufen“ wollen. Vier Festnahmen bei 60.000 Besuchern, das sollte man mal ins Verhältnis setzen… Alle, die dabei waren, können die Gastfreundschaft und das friedliche Miteinander bestätigen. Lediglich die Tatsache, auf die bekannte Reisefreudigkeit und die Kreativität der Kölner nicht einzugehen, kann man der Organisation von Arsenal vorwerfen. Ein Hinweis, dass es keinen Zutritt zum „Heimbereich“ für Effzeh-Fans gibt, sollte ausreichend sein. Spätestens nach dem 1:0 durch Cordoba in der 10. Min, sah man, dass nicht nur 3.000 Kölner da waren, sondern weit mehr als 10.000.

Nicht zuletzt ein Tweet von Arsenal nach dem Spiel: „Can we have the @fckoelnfans back for Sunday“ zeigte, wie überrascht man in London war und wie positiv die Stimmung der Kölner während des gesamten Spiels wahrgenommen wurde.

Noch minutenlang nach dem Ende schallte es im fast leeren Stadion: „Europapokaaaaal, wir spielen wieder im Europapokaaaaal“. Der Stadionsprecher versuchte mehrmals die tausenden Kölner zum Gehen zu bewegen: „Thank you, please go home“.

Leider haben in London fast alle Pubs um 0 Uhr Sperrstunde, so dass es nur noch manche Hartgesottenen per Taxi schafften, weiter zu feiern…

Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem gemütlichen Frühstück zur Sightseeingtour auf durch London. Hierbei ließen wir uns auch nicht von dem Terroranschlag abschrecken, der leider wieder einmal unsere Welt erschütterte. Gegen Mittag starteten wir die Heimreise und genossen auf der Fähre den Sonnenuntergang. Für alle Hotspurs & Friends ein unbeschreibliches Erlebnis, wovon wir noch lange erzählen werden. Wir hoffen natürlich, dass der Effzeh in der Bundesliga so langsam die Kurve bekommt und wir nicht erneut 25 Jahre auf die nächste Europapokal-Tour warten müssen.

2016

 

17. - 18.12.2016: Fanclub-Tour zum Auswärtsspiel nach Bremen.

Es war wieder so weit! Am 17.12.2016 starteten wir zu unserer diesjährigen Vereinstour.

Das gesetzte Ziel mit drei Punkten nach Hause zu fahren konnte leider nicht erfüllt werden. Dennoch hat der FC ein gutes Spiel gemacht und unglücklich 1 : 1 gespielt.

Es war wieder eine schöne und harmonische Tour. Bremen ist eine schöne und interessante Stadt, die sich zu besuchen lohnt. 

Am 18.12.2016 trafen wir gegen späten Nachmittag müde, aber glücklich wieder zu Hause ein.

2015

 

FC Hotspurs Mittelrhein feierte sein 15-jähriges Bestehen

Rheinbrohl hatte „Bock op Kölsch“

Wenn im „Römer“ die (Süd-)Kölsche danze … - Vier Bands sorgten für Stimmung wie in der Domstadt

l hatte „Bock op Kölsch“
 

Superstimmung herrschte im „Römer“-Saal.

l hatte „Bock op Kölsch“

Die „Barhocker“ aus Unkel gaben richtig Gas.Fotos: STUKO
 

l hatte „Bock op Kölsch“

Sonja Rechmann überreichte Jan Ermtraud einen Gutschein und einen Blumenstrauß für seinen steten und unermüdlichen Einsatz
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l hatte „Bock op Kölsch“

Schon die kleinsten Fans sangen die Lieder kräftig mit.

 

Rheinbrohl. „Das war ein rundum gelungener Abend, wir sind alle total begeistert“, fasst der 1. Vorsitzende des FC Hotspurs Mittelrhein, Jan Ermtraud, das zusammen, was sich am Samstagabend im großen Römer-Saal „Bock op Kölsch“ nannte. Damit war nicht nur das Getränk gemeint, sondern auch jede Menge kölsche Musik. Mit „Jeckediz“ aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, den „Barhockern“ aus Unkel, den „Klüngelköpp“ aus Köln und der Band „Xtension“ aus Neustadt/Wied feierte man zusammen sein 15-jähriges Bestehen.

Stimmung von der ersten Sekunde an, Party op kölsche Art und die Band „Jeckediz“, die neben ihren eigenen Songs auch Lieder der Bläck Fööss, von Cat Ballou oder Brings präsentierte, erwiesen sich als die optimalen Eisbrecher des Abends. Dabei betonten „Jeckediz“ gleich zu Beginn: „Dat hier is Köln-Süd!“

 


Dank für 15 Jahre Arbeit als Vorsitzender


 

Doch bevor es so richtig losging, sang der Saal unter der Leitung von Moderator Alexander Arnautovic erst einmal zwei Geburtstagsständchen für den 15-jährigen Verein, der ausdrücklich nicht nur aus Mitgliedern des 1. FC Köln besteht, und auf den Sohn Max vom 1. Vorsitzenden Jan Ermtraud, der am 8. Juni auf die Welt kam.

Sonja Rechmann gratulierte und dankte dem 1. Vorsitzenden mit einem Gutschein auch für dessen 15-jährige, unermüdliche Arbeit. Und bat ihn, den Verein mit seinen rund 200 Mitgliedern auch in den kommenden Jahren weiterhin so engagiert zu führen. Dazu gehöre auch die tolle Unterstützung von Ehefrau Michaela, die man mit einem Blumenstrauß grüßte.

Die Stimmung war von Anfang an auf dem Höhepunkt. Auf die „Jeckediz“ folgten die „Barhocker“ aus Unkel, die sich den langen Weg durch den Saal bahnten und neben kölsche Hits auch Schlagerstars wie Helene Fischer und die Blues Brothers mitgebracht hatten.

 


Us kölschem Holz


 

„Mir sin jedäuf mit 4711“, „Us kölschem Holz“ und „Wenn am Himmel die Stääne danze“ - die Hits der vielfach ausgezeichneten „Klüngelköpp“ sind echte Ohrwürmer. Im Kölner Karneval sind sie eine feste Größe, und das stellten sie nun auch in Rheinbrohl einwandfrei unter Beweis. Dabei begeisterten sie ihr Publikum mit bester Stimmung und auch verschiedenen Schlagzeug- und Trommeleinlagen. Junge Musiker, die auch in Zukunft ihren festen Platz in Köln und weit darüber hinaus einnehmen werden. Das Publikum war vollauf begeistert.

Ein breit gefächertes Programm brachte die Showband „Xtenson“ aus Neustadt/Wied mit. Rock und Pop, dann wieder Schlager und Kölsch, sie gaben ein großes Gastspiel in Rheinbrohl und sorgten für jede Menge gute Unterhaltung. Auch wenn sie bemerkten, dass sie bei den Saaltemperaturen schon nach dem zweiten Lied so schwitzten wie sonst nach einem ganzen Abend. Es war eben ein „heißer Abend“ des FC Hotspurs Mittelrhein. Für Erfrischung sorgten Pittermännchen, Cocktails, und zum Essen waren verschiedene Speisen im Angebot.

Zum Abschluss gab es dann noch muntere Töne vom einheimischen DJ Ansgar, der den Abend musikalisch ausklingen ließ.

„Wir bedanken uns bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben und die auch unser drittes großes Jubiläum zu einem unvergesslichen Abend werden ließen“, fasste der 1. Vorsitzende Jan Ermtraud nach der Veranstaltung im Gespräch mit BLICK aktuell zusammen.

 

Quelle: Blick aktuell 16.06.2015

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